Buttercreme-Torte

Posted by Cookie4ddict | Posted in Kulinarisches | Posted on 10-03-2012

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Die ungefärbte Version zum mitnehmen in's Geschäft

Die klassische Buttercreme-Torte - bestäubt mit Kakao

Wer liebt Torten nicht? Das so gut wie niemand nein zu einer leckeren Torte sagt, darf ich auch jedes Mal beobachten, wenn ich für eine Party Buttercreme-Torte backe. Ruck zuck ist nichts mehr da. Und das Schöne daran ist ja, es ist sooooooooooooo einfach. Glaubt ihr nicht? Hier ist der Beweis!

Zutaten für den Biskuit:

  • 6 Eier
  • 240g Zucker
  • 1Pkch. Vanillezucker
  • 180g Mehl
  • Fett für die Form

(Das Originalrezept für den Biskuitteig habe ich von hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/1012961206520463/Biskuit.html)

Zutaten für die Füllung:

  • 1 Glas Marmelade (Erdbeere, Himbeere… was auch immer ihr mögt)

Zutaten für die Buttercreme:

  • 1 Pkch. Puddingpulver (an Dr. Oetker kommt hier NIX ran :) )
  • 500ml Milch
  • 1EL Zucker
  • 250g Butter

Zubereitung:
Am Abend bevor ihr die Torte backen wollt bereitet ihr den Pudding (ob Schoko oder Vanille bleibt euch überlassen) mit der Milch und dem Zucker nach Packungsanleitung zu. Das Ganze gebt ihr zum Abkühlen in eine Schüssel und legt ein Stück Frischhaltefolie DIREKT auf den Pudding. Damit verhindert ihr, dass sich darauf eine Haut bildet. Der Pudding bleibt über Nacht draußen stehen um auf Zimmertemperatur zu kommen.
Die Butter muss zur optimalen Verarbeitung am nächsten Tag exakt die gleiche Temperatur haben. Um das zu erreichen legt ihr diese einfach neben den Pudding und lasst sie auch über Nacht draußen liegen.
Soviel zur abendlichen Vorbereitung der Buttercreme. Wer Laktose intolerant ist kann statt normaler Milch und Butter auch die Laktose freien Produkte aus dem Supermarkt verwenden. Habe ich auch schon gemacht, klappt wunderbar :)

Für den Biskuit am nächsten Tag Eier, Zucker und Vanillezucker ca. 10Minuten mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe aufschlagen. Die Masse hat sich wie im Chefkochrezept angegeben hinterher tatsächlich fast verdreifacht. Das Mehl wird dann mit dem Schneebesen nur leicht untergehoben. Die Masse wird in eine gut gefettete Form gefüllt und im vorgeheizten Backofen bei 180° (Ober-Unterhitze) für 30-40 Minuten gebacken.
Wenn der Biskuit eurer Meinung nach ein wenig zu dunkel geworden ist macht das nicht viel – immerhin versteckt ihr ihn hinterher unter Buttercreme :) Nur verbrennen lassen dürft ihr ihn logischerweise nicht XD

Während der Biskuit auf einem Kuchenrost abkühlt wird die Buttercreme fertig gemacht. Hierzu mit dem Handrührgerät die Butter schlagen und löffelweise den Pudding zugeben und unterschlagen. So erhaltet ihr eine schöne Buttercreme ohne Klümpchen. Das war’s auch schon mit der Buttercreme. Ging doch einfach, oder?

Der Biskuit wird jetzt in mehrere Platten geschnitten. Ich schneide ihn immer zweimal durch – aber das hängt natürlich davon ab wie gut er aufgegangen ist. Wenn ihr den Boden durchschneiden wollt gibt es mehrere Möglichkeiten. Ich habe eine praktische Schneidhilfe, die macht es mir ganz einfach. Das ist ein Gestell mit einem eingespannten Draht der auf der gleichen Höhe bleibt und darum gleichmäßig schneidet. Wer das Ding mal sehen möchte oder auch eine andere Möglichkeit als “Anfänger” einen Tortenboden schön zu schneiden, der kann mal in das Schwarzwälder-Kirsch-Video von Chefkoch ab Minute 1:10 reinschauen (http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/1865,0/Chefkoch/Video-Dekoration-einer-Schwarzwaelder-Kirschtorte.html)
Auf jeden der Böden verstreicht man ein halbes Glas der Marmelade und setzt das Ganze dann wieder zusammen. Dadurch erhält man eine fruchtige Füllung in der Mitte der Torte. Jetzt muss nur noch die Buttercreme schön gleichmäßig um und auf der Torte verstrichen werden. Ich mache dies immer mit meinen Teigschabern die ich mir zum Brotbacken gekauft habe. Funktioniert 1a. Hier kann man aber auch mal in das Chefkoch Video schauen wenn man mal sehen möchte wie andere das machen. Das wäre dann ab Minute 8:50.
Wer möchte kann vorhandene Buttercremereste noch mit einer Tülle als Deko aufspritzen, die Ränder mit Schokostreuseln verzieren oder machen was auch immer er möchte. Ich habe für Schatz schon die Buttercreme bunt eingefärbt.

Dann mal viel Spaß beim nachbacken :)

Melon Pan

Posted by Cookie4ddict | Posted in Kulinarisches | Posted on 19-02-2012

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Melon Pan - die japanische Köstlichkeit. Innen fluffig weich und außen knusprig lecker.

Schon seit Jahren möchte ich unbedingt einmal das japanische “Melon Pan” backen. Dieses süße Brot wurde angeblich in den 30er Jahren erfunden. Vom Aussehen her soll das Brot die Cantaloupe Melone imitieren (deshalb die Diamantförmigen Einschnitte).
Ich persönlich habe “Melon Pan” zum ersten Mal durch Animes kennen gelernt und bin ab da bei jedem Kontakt mit japanischer Kultur immer wieder darüber gestolpert. Unter anderem in meinem kleinen Ausflug in die japanische Sprache während meines Studiums :) Da blieb es nicht aus, dass ich diese begehrenswerte Süßspeise selbst einmal probieren wollte.
Nur ist es gar nicht ‘mal so leicht in Deutschland an solche Köstlichkeiten zu kommen. Also bleibt nur selbst machen. Und hier kommt die Sendung “Cooking with Dog” ins Spiel :D Bei dieser bin ich nämlich fündig geworden und ich kann euch sagen, es ist wirklich köstlich. Das Video gibt’s hier: http://www.youtube.com/watch?v=5z0e-GKJA10&list=UUpprBWvibvmOlI8yJOEAAjA&index=20
Damit ihr eventuell auch einmal in den Genuss dieses kleinen Schatzes kommen könnt, habe ich euch hier eine Übersetzung des Rezeptes angefertigt. Das Video hilft euch sicher auch, wenn ihr erst einmal sehen wollt wie man genau vor geht – mir hat es super geholfen :)
Zutaten für den Keksteig:

Zutaten für den Keksteig:

  • 25g Butter
  • 35g Zucker
  • 25g verquirltes Ei
  • 90g Mehl
  • 1/4TL Backpulver
  • Mehl für die Arbeitsfläche

Zutaten für den Briocheteig:

  • 140g Mehl
  • 25g Zucker
  • 1/3TL Salz
  • 5g trockenes Milchpulver (hab’ ich einfach durch 5g flüssige normale Milch ersetzt)
  • 3g Trockenhefe
  • 1EL verquirltes Ei
  • 70ml warmes Wasser
  • 15g Butter
  • Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung:

Als erstes bereitet man den Keksteig zu. Hierbei handelt es sich um einen Mürbeteig. Dazu gibt man die Butter in eine Schüssel und schlägt diese mit einem Schneebesen schaumig. Danach rührt man den Zucker auf mehrere Male unter. Sobald die Buttermasse anfängt weiß zu werden kann das Ei langsam in mehreren Schritten zugegeben werden.
In einer separaten Schüssel mischt man nun das Mehl und das Backpulver. Dies wird nun zweimal gesiebt bevor es zur Buttermasse hinzugegeben und gut verknetet wird. Ist der Teig gut verknetet formt man ihn zu einem länglichen Zylinder, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Solange der Keksteig ruht, kümmert man sich um den Briocheteig. Hierzu werden das Mehl, der Zucker, das Salz, die Milch / das Milchpulver und die Trockenhefe in einer Schüssel vorsichtig vermengt. das warme Wasser wird mit dem Ei verquirlt und mit Hilfe eines Backspachtels oder sonstigem geeigneten Werkzeug mit der Mehlmischung vermengt.
Nun gibt man die Masse auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche und knetet sie.
Der Teig ist noch recht klebrig. Um dem entgegen zu wirken wird der Teig mehrmals auf die Arbeitsfläche geworfen, mit einem Schaber wieder zusammengeführt, erneut geknetet, gerollt und wieder geworfen. Wiederholt man dies oft genug klebt der Teig merklich weniger.Sobald der Teig nicht mehr so klebt wird er etwas geplättet und die Butter wird darauf verteilt. Der Teig wird über der Butter zusammengeschlagen und diese vorsichtig eingearbeitet. Ist sie gut eingearbeitet wird der Teig noch für weitere 10 Minuten geknetet und bei Bedarf nochmals auf die Arbeitsfläche geworfen.
Anschließend wird der Teig zu einer Kugel geformt, in eine Schüssel gelegt, mit Folie abgedeckt und für ca. 40 Minuten an einen warmen Ort zum Ruhen gestellt. Ob der Teig nach der Ruhezeit schon bereit ist weiterverarbeitet zu werden stellt man fest, wenn man nach der Zeit mit einem bemehlten Finger in die Kugel sticht. Schließt sich das Loch gleich wieder sollte die Masse noch länger ruhen.
Hat der Teig genug geruht wird er gewogen und das Gewicht durch 5 geteilt. Dann drückt man ihn auf der Arbeitsfläche etwas platt und knetet die Luft aus ihm heraus. Anschließend wird ein Zylinderaus ihm geformt und mit einer Teigkarte teilt man den Teig in 5 Stücke die dem vorher errechneten Gewicht entsprechen. Diese Stücke werden ein wenig zur anderen Seite gezogen, zu Kugeln geformt und auf ein Blech mit Mehl gesetzt. Danach lässt man sie wieder 20 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen.

Solange der Briocheteig ruht, wird der Keksteig weiterverarbeitet. Hierzu wird ebenfalls das Gesamtgewicht durch 5 geteilt und entsprechende Stücke abgetrennt. Diese Stücke werden zu Kugel gerollt und zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie mit Hilfe der Teigkarte zu Kreisen mit einem Durchmesser von ca. 9cm gedrückt.
Nach Ablauf der Ruhezeit des Briocheteigs wird auf jede Kugel ein Kekskreis platziert. Dieser wird vorsichtig um die Kugel herumgedrückt bis die Kugel bedeckt ist. Lediglich der Boden der Kugel bleibt offen, so dass hier der Briocheteig herausschaut. Jede der so überzogenen Kugeln wird mit dem Keksteig in Zucker gewälzt und auf dem Keksteig Diamantenförmig eingeschnitten. Achtet aber darauf dass wirklich nur der Keksteig im Zucker gewälzt wird!

Bevor die Melon Pans nun in den Ofen können, müssen sie nochmals 40 Minuten ruhen. Danach werden sie in den auf 170°C (Heißluft) vorgeheizten Backofen geschoben und ca. 10-12Minuten gebacken – bis alle Melon Pans leicht angebräunt sind.
Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und genießen.
Itadakimasu!

Heiße weiße Schokolade (mit Schuss)

Posted by Cookie4ddict | Posted in Kulinarisches | Posted on 24-12-2011

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Heisse weisse Schokolade

Leider nur ein Handyfoto... Aber sooooo lecker :)

Ein absoluter Hochgenuss im Winter und vor allem zur Weihnachtszeit ist definitiv die heiße Schokolade. Die gibt es in unzähligen Variationen und eine ist schmackhafter als die andere.
Als Anregung für eigene Varianten stelle ich euch hier heute Bens momentane Lieblingsversion vor ;)

Zutaten für 2 große Kaffeebecher:

  • 74g weiße Schokolade
  • 375ml Milch
  • 2 Päkchen Bourbon Vanille Zucker
  • nach Bedarf zwei gestrichende Kaffeelöffel Zucker
  • 2 Prisen Kardamon
  • 2 Prisen geriebene Muskatnussblüte
  • etwas Zimt
  • 4 Kaffeelöffel guten Whisky der auch zu weißer Schokolade passt
  • Sahne
  • Kakaopulver zum bestreuen

Die Schokolade klein machen (entweder in eine Tüte und mit einem Hammer bearbeiten oder reiben oder einfach in einen kleinen Zerhacker stopfen^^) und zusammen mit der Milch in einen Topf geben. Den Vanillezucker, Zucker, Kardamon, Zimt und die Muskatnussblüte zugeben.
Das Ganze unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen solange erhitzen, bis die Schokolade sich komplett aufgelöst hat. Nun den Whisky unterrühren und die Schokolade vom Herd nehmen.
In Tassen umfüllen und mit Schlagsahne und Kakaopulver garniert servieren.

Mjam, das schmeckt soooooooooo gut. Und in verschiedenen Variationen (heute hatte ich beispielsweise Vollmilchschokolade mit Lebkuchengewürz – normalerweise nehme ich zwischen 30 und 40g Schokolade auf 150ml Milch) ist das eine super Möglichkeit die übriggebliebenen Weihnachtsmänner nach Weihnachten loszuwerden – neben Kuchen backen natürlich :)

Dann mal schönes genießen!

Kartoffelsuppe mit Dampfnudeln

Posted by Cookie4ddict | Posted in Kulinarisches | Posted on 29-11-2011

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Nachdem auf der letzten Party wieder die Rede auf die Kartoffelsuppe von Halloween kam habe ich das Rezept aus meinen Facebook-Notizen jetzt einmal auf meinen Blog gerettet. Hier findet man es sicher auch leichter :)
Und los geht’s:

Kartoffelsuppe:

  • 2,5kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 12 Brühwürfel (Knorr Fleischsuppe ist da super)
  • 2 Packungen Iglo Suppengrün (gibt’s in der Tiefkühltheke)
  • 1 Becher saure Sahne

Kartoffeln schälen, klein schneiden und waschen. Mit Wasser bedecken bis sie richtig schwimmen. Brühwürfel und Suppengrün zugeben und alles kochen lassen bis die Kartoffeln anfangen auseinander zu fallen.Mit einem Pürierstab oder vergleichbarem ordentlich pürieren.Saure Sahne zugeben und fertig.Bei Bedarf kann natürlich noch Würze dazu – wir geben meistens erst während dem Essen Tabasco oder Maggi dazu.

Dampfnudeln:

  • 500g Mehl
  • 100g Butter
  • 2 Eier
  • 1/8 – 1/4l Milch (je nach Geschmack)
  • 5g Salz
  • 1EL Zucker
  • 20g Hefe

Aus Mehl, Butter, Eiern, lauwarmer Milch, Salz, Zucker und aufgelöster Hefe (dazu einen Teil der lauwarmen Milch nehmen und die Hefe darin unter Rühren auflösen) einen Teig rühren und so lange schlagen, bis er Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst.Hefeteig zugedeckt an einem warmen Ort gut gehen lassen, dann kleine Teigklumpen nehmen und zu Klumpen formen. Mein Teig war relativ fest und wenig klebrig da ich weniger Milch verwendet habe. Sollte der Teig sehr klebrig sein muss unbedingt Mehl auf Hände und Arbeitsfläche!Meine Mutter hat mir mal gezeigt, dass ich den Teig hierfür kreisfürmig in meinen Händen drehe und die Ränder dabei immer wieder nach unten umschlage. Dabei kommt Luft hinein die das Ganze nochmal besser aufgehen lässt. Bei Bedarf kann ich das mal Live zeigen^^Die Dampfnudeln auf einem gemehlten Brett nochmal kurz gehen lassen.In eine Pfanne halb Wasser und halb Öl geben. Salz über die Mischung geben und die Dampfnudeln hineingeben. Hierbei dürfen nicht zuviele reingegeben werden da die noch ordentlich aufgehen.Den Deckel sollte man bis zum Ende des Garvorgangs nicht anheben um ein Zusammenfallen der Dampfnudeln zu verhindern. Meine Ma meinte zu mir, wenn das bruzzelnde Geräusch leiser wird seien sie fertig. Das müsst ihr allerdings ausprobieren – ich habe den Versuch mit Deckel anheben gewagt um nachzuschauen und hatte einfach Glück das keine zusammengefallen ist :)

Guten Appetitt!

Met – flüssiges Gold

Posted by Cookie4ddict | Posted in Kulinarisches | Posted on 02-09-2011

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Wer Honig mag oder viel auf mittelalterlichen Märkten bzw. in der “dunklen Szene” (huhu Schublade XD) unterwegs ist wird bei dem Namen Met schon wissen worum es sich handelt und eventuell sogar schon den Monitor ansabbern.
Met – wunderbar süßer Honigwein der je nach Honigsorte süßer oder herber schmeckt.

Auch ich bin diesem Genuss verfallen und liebe es guten Met zu trinken. Und da ich ganz gerne mal etwas selbst mache um mit den Zutaten spielen zu können dachte ich mir, ich versuche mich einmal in der Metherstellung. Das war vor zwei oder drei Monaten. Dazu braucht es aber erst einmal eine Grundausrüstung.
Folgende Gerätschaften werden benötigt um sich an die Weinherstellung zu wagen:

Dörte der fröhlich blubbernde Sauerteig

Posted by Cookie4ddict | Posted in Kulinarisches | Posted on 01-09-2011

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Bild: halina / aboupixel.de

Und wieder ist es ein Weilchen her das ich etwas von mir zu lesen war. Dafür gibt’s heute etwas langes lustiges und vor allem leckeres :)

Bedingt durch meine Allergien backe ich zur Zeit mein Brot selbst. Am Besten schmeckt mir neben diversen Broten wie Buttermilch-Brot, No-Knead Brot und Brötchen aber immer noch das gute alte Sauerteigbrot.

Dafür braucht man aber – oh Wunder – Sauerteig. Und den in der Dinkel-Version zu bekommen… Alnatura hat welchen in Extrakt-Form (getrocknet und gemahlen) und Globus als Flüssig-Version, aber so wirklich das Wahre ist das auch nicht.

Deshalb bin ich auf die Suche nach einer Anleitung zur Herstellung von Sauerteig gegangen. Dabei bin ich über eine der humorvollsten Anleitungen aller Zeiten gestolpert. Und genau die möchte ich euch hier zeigen. Da der Thread in dem ich sie gefunden habe mittlerweile ein paar Jahre alt ist und aus allen Nähten platzt habe ich euch hier die entsprechenden Posts zusammen kopiert. Man möge mir verzeihen, aber der eigentliche Thread ist riesig…
Übrigens kann so ein Sauerteig uralt werden. Je älter er wird umso besser wird das Brot. Eine Mitschreiberin des Threads besitzt einen 25 Jahre alten Teig.
Meine kleine Dörte (Dinkelsauerteig) blubbert gerade fröhlich in ihrem Schüsselchen in der Küche. Morgen wird sie zum erstenmal gefüttert :)

Im Folgenden findet ihr:

1. Grundanleitung Sauerteig
2. Sauerteiglagerung
3. Verarbeitung des Ansatzteiges
4. Herstellen von “Sicherungen”
5. Erkennen ob Sauerteig schlecht ist
6. Brot backen
7. Spezial-Brote

Jetzt aber viel Spaß beim lesen der verschiedenen Tipps und Tricks von Anij-Sensei:

Dinkel – leckere Alternative zu Weizen

Posted by Cookie4ddict | Posted in Kulinarisches, Sonstiges | Posted on 16-07-2011

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Leider habe ich in letzter Zeit meinen Blog doch ziemlich vernachlässigt. Das liegt zum einen an Zeitmangel, zum anderen daran das ich nach der Arbeit meistens schlicht und ergreifend keinen “Bock” mehr auf meinen Rechner habe. Ja, ihr habt richtig gelesen :D Ich kleiner Computersuchtel mag meinen Rechner zurzeit gar nicht mehr so gerne :)
Aber genug davon. Kommen wir zum eigentlichen Thema.

Vor kurzem habe ich erfahren, dass ich allergisch gegen Weizen und Roggen bin. Das ist eine unangenehme Situation da man bei Bäcker & Co leider vorwiegend Weizen oder auch Roggen vorfindet. Es erklärt aber auch, weshalb ich schon seit längerem Probleme habe mein Essen bei mir zu behalten und weshalb ich trotz dieser Probleme zusätzlich plötzlich heftig zugenommen habe (mein Körper hat durch die übermäßig aufgenommenen Allergene nicht mehr richtig arbeiten können).
Die Lösung: Nichts mehr essen das Weizen- oder Roggenmehl enthält.
Klingt eigentlich recht einfach.

Leider ist das aber nicht so einfach. Bis zur Diagnose war mir nicht bewusst, in wie vielen Dingen eigentlich Weizenmehl steckt. Das fängt bei Backwaren an und geht über Nudeln bis hin zu diesen ganzen Maggi Fix, etc… Päckchen. Sogar Billig-Chips enthalten Weizenmehl. Schaut einfach mal hinten auf die Zutaten, es ist wirklich verblüffend wo man das Zeug überall findet.
Da ich aber trotz allem noch einigermaßen normal essen möchte musste eine andere Lösung her.
Die Lösung heißt: Dinkelmehl.

Dinkel ist zwar ein naher Verwandter des Weizens, ist jedoch für Weizenallergiker sehr viel verträglicher. Er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe und ist zusätzlich für eine cholesterinarme Ernährung geeignet.
Perfekt. Seit einiger Zeit backe ich sowieso fast ausschließlich mit Dinkelmehl. Nun muss ich eben auch das Brot selbst backen, auf andere Nudeln umsteigen, etc…

Eine negative Eigenschaft von Dinkelprodukten ist jedoch der Preis:
Je nach Marke kosten beispielsweise 500g Dinkelnudeln zwischen 1,90€ und 2,19€. Meine kleine Packung Dinkel-Doppelkekse lag bei 1,95€. Das liegt allerdings auch daran, dass Dinkelprodukte vor allem als Bio-Produkte entstehen und die sind – wie wir alle wissen – gerne einmal etwas teurer. Aber was tut man nicht alles um wieder einigermaßen normal leben zu können.
Übrigens gibt es mittlerweile sogar bei Discountern vereinzelt Dinkelprodukte zu finden. Lidl beispielsweise hat Dinkelmehl und Dinkel-Vollkorn-Mehl im Sortiment.
Nur wenn man mit Freunden essen geht gibt es ein paar Hürden – aber selbst die sind zu lösen. Klar, ein leckeres Sub oder ein Burger, etc… zwischendrin geht jetzt nicht mehr so einfach, aber die meisten Läden bieten ja auch Pommes oder Salate, etc… an. Und statt Spätzle ‘mal Bratkartoffeln als Beilage zum Rumpsteak oder sonstiges ist ja auch eine Möglichkeit.

Um zu sehen was es so alles aus Dinkel gibt, sind Schatz und ich heute in Heidelberg im Alnatura gewesen (Alnatura Produkte bekommt man teilweise übrigens auch bei DM). Ich habe zwar nur 10€ dort gelassen, aber es gibt mittlerweile schon einiges. Sogar Backmischungen für Käsekuchen, Streuselkuchen, Pizzateig und und und… Für mich war das heute wirklich das Paradies. Zusätzlich gibt es in den Alnatura Supermärkten meist eine kleine Bäckerei die auch Backwaren aus 100% Dinkel anbietet. Das Brot war heute leider aus, aber ich konnte noch ein Baguette-Brötchen ergattern.
Ein paar neugierige haben den Test gemacht und ein Stückchen meines Dinkelbaguettes probiert. Keiner konnte einen geschmacklichen Unterschied zu Weizenbaguette feststellen. Und genau dadurch ist Dinkel für mich ein absolut 100% super Weizenersatz. Es hat geschmacklich wirklich so gut wie keinen Unterschied zu normalem Weizenmehl. Gäste unserer Partys, die meinen Kirschenplotzer gegessen haben, können das sicher bestätigen – oder habt ihr gemerkt das ich den mit Dinkelmehl gebacken habe? Sogar auf mein Wiener Schnitzel und paniertes Fischfilet muss ich nicht verzichten – dank Dinkel-Semmelbröseln kann ich das einfach selbst machen. So schmeckt es doch sowieso am besten :D

Eine kleine Auswahl der Dinkelprodukte die ich mittlerweile besitze könnt ihr auf dem Foto oben sehen (ich hoffe ihr könnt es sehen – mein Blog hat ein wenig gesponnen). Als Weizenallergiker lebt man doch gar nicht mal so schlecht, oder?

Hier sind noch die Links zu den ersten beiden Brotrezepten die ich mit Dinkelmehl ausprobiert habe. Beide kamen gut an – auch bei Leuten die Weizen vertragen:

Buttermilchbrot
Brot ohne Kneten

Selbstgemachtes Gelee: fruchtig, lecker und soo einfach

Posted by Cookie4ddict | Posted in Kulinarisches | Posted on 27-05-2011

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Hohes C Saft zu leckerem Gelee verkochen - mjam

Selbstgemachte Marmeladen und Gelees werden zwar immer noch gerne gegessen, doch kaum noch jemand macht sich die “Arbeit” diese selbst zu machen. Dabei muss das gar nicht schwer und zeitaufwändig sein. Zwar braucht man normalerweise ca. 1kg Früchte die geschält, zerkleinert bzw. entsaftet und verkocht werden müssen, aber warum schwer wenn’s auch einfacher geht. Diese tolle Idee hatte meine liebe Kollegin Anja :)
Nach ihrem Rezept habe ich es heute auch einmal versucht – mit einer Flasche Hohes C Heimische Früchte Apfel Johannisbeere (enthält keinen zusätzlichen Zucker – das ist wichtig!).

Zutaten:

  • 0,7l leckeren Saft (achtet darauf das möglichst kein zusätzlicher Zucker drin ist, sonst wird das ganze viel zu süß)
  • 1Pkch Geliermittel
  • die auf der Packung angegebene Menge Süßungsmittel (kann auch Honig, Süßstoff, etc… sein) – in meinem Fall waren das 300g Zucker XD

Statt dem Geliermittel und dem Zucker geht selbstverständlich auch hundsgewöhnlicher Gelierzucker. Allerdings muss hier nochmal extra etwas Zitrone zugegeben werden – sonst geliert es nicht so schön.


Zubereitung:

Hohes C Saft verkocht
Den Saft in eine Topf geben und vorsichtig erhitzen. Während des erhitzens langsam erst das Geliermittel und dann den Zucker mit einem Rührbesen einrühren. Danach das Ganze unter rühren bei mittlerer Hitze zum kochen bringen und ebenfalls unter rühren eine Minute kochen.
Wenn euere Gelierprobe jetzt gelingt könnt ihr das Ganze in heiss ausgespülte Twist-Off-Gläser geben und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Wenn nicht…. noch ein paar Minuten weiterkochen bis es endlich geht :)
Die Gelierprobe ist übrigens auch ganz einfach :D Ich habe hierzu einen Unterteller in den Kühlschrank gestellt. Als ich die Probe machen wollte habe ich einfach einen Esslöffel Geleeflüssigkeit auf den Teller gegeben und es nochmal ganz kurz in den Kühlschrank gestellt. Wenn ihr den Unterteller jetzt kippt und es fließt nichts, dann geliert euer Gelee richtig und ihr könnt es abfüllen.
Fertiges Gelee auf Knäckebrot
Mjam. Da ergeben sich soviele Kombinationsmöglichkeiten. Und es geht so schnell und einfach…. Ich glaube ein Glas darf mit nach Leipzig auf’s WGT um die ganzen Gruftis in den Tag zu begleiten :D

Viel Spaß beim nachmachen und guten Appetit :)

Gegrillter Schafskäse (Feta)

Posted by Cookie4ddict | Posted in Kulinarisches | Posted on 01-05-2011

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Zur Grillzeit gibt es nicht nur Fleisch sondern auch leckere fleischlose Alternativen. Beispielsweise ein gegrillter Feta. Aber nur aus Schafs- oder Ziegenmilch – der Kuhkäse schmilzt nicht so schön cremig im Grill :) Hier habt ihr mein Rezept für zwei Personen.

Zutaten:

  • 1 Pkch Feta (Schaf- oder Ziegenmilch – keine Kuh!)
  • 4 steinlose Oliven (Farbe egal, schmeckt beides gut)
  • 4 Peperoni (mild oder scharf nach Geschmack)
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Löffel Olivenöl
  • etwas Salz
  • 2 Vierecke aus Alufolie zum verpacken

Zubereitung:

Die Zwiebel in Scheiben schneiden und ein paar der Scheiben auf die Mitte der Alu-Vierecke legen. Das verhindert später beim Grillen das der Feta an der Alufolie anbackt. Den Feta flach auf ein Brettchen legen und halbieren. Jede Hälfte auf eines der vorbereiteten Zwiebelbetten legen. Den Feta leicht pfeffern und je eine Knoblauchzehe auf ihn pressen. Je einen Zweig Rosmarin, zwei Oliven und zwei Peperoni ebenfalls auf den Feta legen. Über jeden vorbereiteten Feta einen Esslöffel Olivenöl geben und die Päckchen schön zusammenfalten (die Ränder darüber klappen um das auslaufen des Öls zu verhindern).
Das ganze muss ca. 10 Minuten auf dem Grill brutzeln. Danach ist der Käse schön cremig und kann wunderbar mit einem Stück Panne Rustico oder Baguette genossen werden.
Wer möchte kann die Päckchen auch einen Tag vorher zubereiten und über Nacht gut durchziehen lassen. Das schmeckt nochmal so gut :)

Ich benutze statt Olivenöl auch gerne Chiliöl und lege die übrig gebliebenen Zwiebelringe neben den Feta in das Päckchen. Das schmeckt richtig lecker. Hier gilt wie überall auch: Erlaubt ist was schmeckt. Auch richtig gut kann ich mir Tomaten oder Paprika darauf vorstellen. Probiert’s doch einfach ‘mal aus :)

Guten Appetit zusammen!

Pesto Rosso (rote Tomatenpesto)

Posted by Cookie4ddict | Posted in Kulinarisches | Posted on 30-04-2011

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Bild: Cookie4ddict

Ich mag keine Pesto. Eigentlich. Aber vor knapp zwei Jahren habe ich ein Rezept kennen gelernt das sogar mir schmeckt. Rote Tomatenpesto. Und heute hatte ich mal wieder Lust darauf und habe zu Mittag Pesto und rote Nudeln gemacht. Keine Sorge, das Pesto sieht besser auf als auf den Fotos. Das wenig gefüllte Glas ist übrigens für Daniela *Dani zuwink*
Da das Pesto so gut zu Nudeln, Brot, etc… schmeckt teile ich das Rezept mit euch :)

Zutaten:

  • 200g getrocknete Tomaten
  • 30g Pinienkerne
  • 2 Knoblauchzehen
  • 60g Parmesan (am besten am Stück und dann frisch reiben)
  • 1/4l Olivenöl

Zubereitung:

Zuerst müssen die getrockneten Tomaten püriert werden. Viele empfehlen hier, die Tomaten in Würfel zu scheiden und nach und nach zu pürieren. Leider macht mein Pürierstab das aber nicht mit. Die Tomaten neigen dazu einen klebrigen Brei zu bilden der sich am Messer festsetzt. Aus dem Grund gebe ich immer schon das Olivenöl dazu und püriere dann. Dadurch bleibt nichts im Stab kleben.
Die Pinienkerne zerkleinert ihr (am besten mit dem Häcksler oder so) und mischt sie unter.
Die Knoblauchzehen werden durch die Knoblauchpresse gejagt und ebenfalls unter gemischt. Und dann muss nur noch der geriebene Parmesan zugegeben werden. Fertig :) So schnell geht das und schmeckt sooooo lecker.
Schatz war auch ganz begeistert und heute Abend wird es beim Grillen neben das Baguette gestellt – als Brotaufstrich :)

Bild: Cookie4ddict

Bild: Cookie4ddict

Hier übrigens das Mittagessen – die roten Nudeln waren nach dem Kochen gar nicht mehr rot – aber das Pesto untergemischt schmeckte es trotzdem genial.

Guten Appetit zusammen!